meine Motivation

Als Kind war ich nicht besonders fleißig, hatte auch keine extrem guten Noten in der Schule und habe mich lieber mit meinen Freunden beschäftigt oder beim Training im Schwimmen auf die Mädels geschaut.

Es gab keinen echten Grund Arzt zu werden, kein erkennbares Talent, welches von den Eltern oder den Lehrern dahingehend hätte gefördert werden können. Alles kam über Umwege, am ehesten schicksalhaft. Mein Weg war vorgezeichnet, davon bin ich jetzt überzeugt.

Nach dem Abitur mit 2.0 – nix besonderes in Bayern – ging ich zur Bundeswehr. Als Deutscher und Italiener hatte ich die Wahl, wo ich meinen Wehrdienst ableisten wollte. Also entschied ich mich zu den Sanitätern nach München zu gehen. Wie sich herausstellte, war das die erste wichtige Entscheidung, die meinem Leben eine klare Richtung vorgab.

Im Sanitätsdienst lernte ich viel Menschliches, in doppelter Hinsicht. Das hat mich sehr geprägt. So sehr, dass ich mich nach einer zweijährigen Banklehre mit Abschluss entschloss wieder in den Sanitätsdienst zurückzukehren und zu studieren. Inzwischen hatte ich nämlich die Gemeinschaft des Roten Kreuzes für mich entdeckt, ein großes Becken an Wissen und Erwartungen, sowie eine Ansammlung von Menschen unterschiedlicher Couleur. Bei der Bundeswehr durfte ich studieren, ohne das Konto meiner Eltern zu belasten, eigenverantwortlich, frei, aber immer mit einer „Pistole im Nacken“, das Studium schaffen zu müssen. Es gelang mir. Rückblickend ein kleines Wunder, bei meiner schulischen Faulheit, ich musste nämlich das Lernen lernen. Das war für mich, wie z.B. den Mount Everest zu besteigen… Dann durfte ich als Schiffsarzt, Taucherarzt, Fliegerarzt, Notarzt, Gutachter, Abteilungsleiter einer Sanitätseinheit und später als Narkosearzt arbeiten.

Als fertiger Arzt lernte ich schnell Verantwortung für meine Patienten zu übernehmen. Das war kein Zuckerschlecken. Höhen und Tiefen welchselten sich bereits in frühen Jahren ab. Als Narkosearzt brauche ich auch heute das unbedingte Vertrauen und bin dafür jedesmal unbeschreiblich dankbar. Und niemals werde ich dieses Gefühl enttäuschen. Das habe ich mir fest versprochen. Jeder Mensch erhält die notwendige Aufmerksamkeit und kann stets Professionalität erwarten.

Ich habe in der Zeit als Arzt so viel Gutes erfahren, so herrliches Feedback bekommen, dass ich endlich etwas davon zurückgeben will. Diese Internetseite ist mein Mittel zum Zweck.

Meine Mission entsteht durch meine Auffassung, dass jeder Arzt ein individueller Coach sein sollte. Wer könnte noch besser deine Gesundheit coachen, als der ausgewiesene Fachmann mit dem aktuellsten Wissen und der Erfahrung von unzählbaren Behandlungen?

Daher soll diese Seite für alle eine gezielte Anregung sein. Für Kollegen darf sie auch ein Maßstab werden, will ich doch jeden überzeugen, sich auch wie ein Coach zu verhalten.

Menschen, die keine Krankheit haben, sind keine Patienten. Nennen wir sie hier einmal Mitmenschen. Das bin ich auch! Wenn ich gecoacht werde, bin ich ein Mitmensch, weil ich selbst dieselben Werkzeuge benötige und nutze, die ich hier beschreibe.

Als Coach möchte ich hier einen hohen Mehrwert schaffen und gezielte Anregungen geben, die sich aus meinen aktuellen Beobachtungen speisen. Deshalb bin ich ganz Ohr und Auge, lese und höre aufmerksam deine Fragen und Hinweise. Alles findet seinen Weg hierher. Mir macht das Spaß, und was man mit Leidenschaft macht, das macht man gut. Und so will ich jeden Tag schlauer werden und dieses Wissen mit jedem teilen, den es interessiert. Jetzt mache ich es auf der Homepage und in den Social Media – Kanälen Facebook und Twitter. Gerne erlaube ich mir später bei Bedarf Vorträge oder Seminare zu halten. Alles unter der Prämisse, es darf allen Spaß machen und dem lebenslangen Lernen dienen.

Jetzt haben wir uns genug mit mir beschäftigt. Jetzt kommen wir zu dir und unseren gemeinsamen Themen!

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